Der Geruchssinn des Hundes ist der am höchsten entwickelte seiner fünf Sinne. Heute ist die Nase des Hundes im alltäglichen Einsatz nicht mehr wegzudenken. Rettungshunde, Lawinenhunde, Einsatz bei Polizei usw.
Diese natürliche Veranlagung kann auch im Hundesport  durch die Fährtenarbeit genutzt werden. Die ersten Schritte können schon im Jugendalter gemacht werden. Unser Welpenkurs beinhaltet das sogenannte „Fährtenquadrat“, bei dem der Hund auf die Fährtenarbeit vorbereitet wird.

Der Hund riecht neben einem geringen Anteil an Individualgeruch des Fährtenlegers vor allem die Bodenverletzung, die beim Legen der Spur entsteht. Durch das Eigengewicht und die Reibung des Schuhwerkes kommt es zu einer mechanischen Veränderung der Bodenoberfläche. Dabei werden Pflanzenstrukturen und Mikroorganismen zerquetscht und Duftstoffe freigesetzt. Die Fährte unterliegt ständigen Veränderungen, welche z.B. abhänging sind von der Bodenstruktur, dem Wetter, der Temperatur, sowie der Liegezeit der Fährte. Das beeinflusst auch den Schwierigkeitsgrad für den Hund.

Der Hund soll die gelegte Fährte nach einer bestimmten Zeit ruhig, selbständig und mit tiefer Nase absuchen. Je nach Alter und Ausbildungsstand des Hundes handelt es sich dabei um eine einfache Fährte, oder eine anspruchsvolle mit mehreren Schenkeln, Winkeln und Bögen. Verschiedenartige Bodenstrukturen und das korrekte Anzeigen von ausgelegten Gegenständen auf der Fährte gehören ebenso dazu.

Fährtenarbeit ist eine sinnvolle Beschäftigung des Hundes, denn sie ermöglicht ihm seine genetisch verankerten Fähigkeiten und Instinkte auszuleben.

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