Longieren mit Hunden  longieren   Auslastung einmal anders

 

Das Prinzip des Longierens ist:  Distanz schafft Nähe.

 

Longieren ist abwechslungsreich, macht den Menschen interessant und erhöht die Konzentration des Hundes. Es eignet sich für Hunde aller Rassen, Größen und Gewichtsklassen. Es gibt keine Voraussetzungen, was das Alter, oder den Ausbildungsstand des Hundes betrifft.

Der Hund wird außerhalb eines Kreises, in dem sich sein Mensch befindet, geführt und umrundet diesen. Der Kreis ist normalerweise Tabuzone, der Hund soll ihn also nicht betreten, außer er wird ausdrücklich dazu aufgefordert. Bei der Arbeit am Kreis gibt es die verschiedenen Gangarten, Richtungswechsel, Sitz, Platz und Stopp. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, man kann Geräte, Tricks und die Arbeit mit einigen Hunden am Kreis einbauen. Es können also zwei oder sogar mehrere Hunde am Kreis gearbeitet werden, hintereinander, entgegengesetzt, abliegend während der andere Hund longiert und viele weitere Möglichkeiten.

Im Fortgeschrittenentraining kommt ein zweiter oder gar dritter Kreis hinzu. Einige Hunde können sogar ohne sichtbare Begrenzung, also ohne Kreis longiert werden.

Beim Longieren können Triebe und Vorlieben, wie jagen, hüten und laufen kontrolliert ausgelebt werden. Der Hund lernt dabei auf Distanz zu arbeiten, indem er auf die Körpersprache seines Menschen achtet, zudem wird er geistig und körperlich ausgelastet. Auch der Mensch lernt seine Körpersprache effektiv einzusetzen, was natürlich auch viele Vorteile für den Alltag bringt.

 

 

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